Was macht die InwesD?
Die Interessengemeinschaft Deutsche Deponiebetreiber e.V. (InwesD) vertritt deutschlandweit Deponien der Klassen 0 bis III, die sich in den unterschiedlichen Deponiephasen (Planung bis Nachsorge) befinden. Anders als in anderen Verbänden knüpft die InwesD nicht an die jeweilige Organisationsform (öffentlich-rechtlich oder privatrechtlich) ihrer Mitglieder an, sondern fördert den organisationsübergreifenden fachlichen Informationsaustausch. Durch die InwesD werden ausschließlich die Belange der Deponien vertreten.
Die InwesD vertritt diese Belange gegenüber
- den Genehmigungs-, Aufsichts- und Fachbehörden,
- den Landesregierungen und den Landesbehörden,
- den Bundesbehörden,
- der Bundesregierung, hier vorzugsweise dem Bundesumweltministerium (BMUKN),
- den Landtagen
- dem Bundestag
- und der EU-Kommission
Die InwesD erarbeitet, bewertet und vertritt
- rechtliche Fragestellungen und abfallrechtliche Entwicklungen, die Deponien betreffen,
- technische Fragestellungen auf allen Gebieten der Deponieeinrichtung, des Deponiebetriebes, der Stilllegung, der Nachsorge und der Deponiesicherheit,
- Fragen der Zwischenlagerung von Abfällen auf Deponien,
- steuerrechtliche, finanzrechtliche und vergaberechtliche Fragestellungen, sowie
- Fragen des Deponiebetriebes.
Veranstaltungen
Die InwesD führt in der Regel mehrfach pro Jahr Mitgliederversammlungen durch, die der übergreifenden Meinungsbildung und dem Informationsaustausch dienen. Daneben wird die inhaltliche Arbeit im Vorstand, der Geschäftsstelle und in derzeit vier Arbeitskreisen geleistet und für die jeweiligen Fachbereiche koordiniert. Die sich aus den Arbeitskreisen und Versammlungen ergebenden fachlichen Details fließen zusammen und werden in aktuellen Stellungnahmen zu Genehmigungs- und Gesetzgebungsverfahren zusammengefasst und weitergegeben.
Darüber hinaus ist die InwesD auf der Branchenleitmesse für Umwelttechnologien, der IFAT in München mit einem eigenen Stand vertreten.
Netzwerk
Die InwesD vertritt 108 Deponiebetreiber, die in Deutschland insgesamt 200 Deponien betreiben. Der Verband vertritt xx% der Deponien der Deponieklassen II und z% der Deponieklasse III.
Der Verband verfügt über ein etabliertes Netzwerk zu allen Institutionen, Behörden, Experten und Branchenmitgliedern der Deponiewirtschaft in den Bundesländern, dem Bund und auf europäischer Ebene.
Die InwesD ist Gründungsmitglied der ELA – European Landfill Association e.V., dem europäischen Dachverband der Deponiebetreiber und wirkt in dieser Funktion maßgeblich am LAN BREF, dem Prozess zur Definition von bestverfügbaren Technologien (BVT) für Deponien mit.
Vertreter der InwesD wirken in diversen Expertengremien auf deutscher und europäischer Ebene mit und lassen ihre Expertise einfließen.
Die InwesD knüpft und pflegt Kontakte zu anderen Verbänden wie dem Verband Kommunaler Unternehmen e.V. (VKU), ITAD, BDE oder der Arbeitsgemeinschaft stoffspezifischer Abfallbehandlung (ASA). Der Verband nimmt an Stakeholderprozessen, Branchendialogen und sonstigen die Deponiewirtschaft betreffenden Veranstaltungen teil und vertritt die Belange der deutschen Deponiewirtschaft.
Die Mitglieder der InwesD verfügen über ein umfassendes Expertenwissen in allen Fragen des Deponiebetriebs.